Hausarzt.- und Impfzentrum in Rellingen

Akkupressur und Triggerpunktakkupunktur

Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Eliminierung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der skelettalen Muskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können.

Als Beispiel ist ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (M. trapezius) zu nennen, welcher Schmerzen im Schläfenbereich auslöst ( = triggert).

Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich neben der Prophylaxe dauerhaft verkürzter oder fehlbeanspruchter Muskeln, zum Beispiel ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc., gezielt auf die Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern. Je nach dem, welcher Muskel betroffen ist, bieten sich folgende Therapiemöglichkeiten an:

  • spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken,
  • Stretching eventuell unterstützt mit einer Kältespraytechnik,
  • Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln,
  • Injektion von Lokalanästhetika in den Triggerpunkt,
  • oder mit der Triggerstosswellentherapie (siehe ESWT).

 

Unsere Leistungen:

 

Wir untersuchen die betroffenen Muskelgruppen, suchen die entsprechenden schmerzhaften Stellen auf und dokumentieren ggf. die Bewegungseinschränkung. Im Anschluss behandeln wir diese Punkte mit klassischer Akupunktur (Triggerakupunktur), sowie manuellen Behandlungs- und Mobilisierungstechniken. Die Applikation von lokalen Betäubungsmitteln können im Einzelfall den Behandlungseffekt weiter verstärken.

Die Patienten spüren in der Regel neben den lokalen schmerzhaften Punkten auch eine Ausstrahlung in entfernte Körperbereiche. Während der Behandlung verspürt der Patient in der Regel einen kurzen zuckenden Schmerz, der dem vorausgehenden ursprünglichen Schmerzsymptom entspricht.

 

Risiken:

 

Wir verwenden speziell angefertigte Akupunkturnadeln, um sämtliche Risiken zu vermindern, jedoch besteht prinzipiell die Möglichkeit, dass zu es zu einem Bluterguss kommt. Auch ist es theoretisch möglich, dass Strukturen, wie Nerven und innere Organe verletzt werden können. In unserer bisherigen Tätigkeit ist dies noch nie vorgekommen. Unter strenger Indikationsstellung können wir deshalb diese Verfahren auch bei Patienten anwenden, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, wenn sie einer Behandlung trotz eines erhöhten Blutungsrisikos zustimmen.

Akkupressur