Hausarzt.- und Impfzentrum in Rellingen

Sportberatung

Sportmedizinische Untersuchungsmethoden

Im Rahmen der sportmedizinischen Untersuchung sollen Funktionsstörungen, Erkrankungen und Sportschäden frühzeitig festgestellt und/oder vermieden werden.

Zu den sportmedizinischen Untersuchungsmethoden, welche in unserer Praxis durchgeführt werden können, zählen:

1. Eine fachärztlich-allgemeinmedizinische sowie sportmedizinische Untersuchung von Breiten- und Leistungssportlern zur Beurteilung des Gesundheitszustandes, des körperlichen Leistungsvermögens und der Sporttauglichkeit / Tauchtauglichkeitsuntersuchung

2. Feststellung der Leistungsfähigkeit im Rahmen von Belastungstests zur Festlegen einer Trainingsempfehlung

3. Ernährungsmedizinische Beratung

Belastungstests (Herzkreislaufuntersuchung)

* Ruhe-EKG
12-Kanal-Ableitung der Herzstromkurve in Ruhe

* 24-Stunden-Blutdruck-Messung
Feststellung des Blutdruckprofils über 24 Stunden
Ggf. Kontrolle einer medikamentösen Therapie bei Patienten mit Bluthochdruck

* 24-Stunden-EKG-Messung
Das Langzeit-EKG wird eingesetzt, um das Ausmaß von Herzrhythmusstörungen bewerten und auch seltene Rhythmusstörungen aufspüren zu können. Am gebräuchlichsten ist die kontinuierliche EKG-Registrierung über 24 Stunden mit Hilfe tragbarer Aufzeichnungsgeräte.

* Belastungs-EKG
Feststellung krankhafter Blutdruckveränderungen unter Belastung
Feststellung von bedeutsamen Herzrhythmusstörungen während und nach Belastung Feststellung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels während körperlicher Belastung
Bestimmung der körperlichen Leistungsfähigkeit

* Spiroergometrie
Bei der Spiroergometrie werden EKG, Blutdruck, Lungenfunktion, Blutgase, Atemmechanik sowie die Kreislaufanpassung in Ruhe und unter Belastung ermittelt. Mit der Spiroergometrie lassen sich Aussagen über die tatsächliche Leistungsfähigkeit von Herz, Lunge und Kreislauf gewinnen.

* Lungenfunktionsdiagnostik
Ziel der Lungenfunktionsprüfung (kurz: „Lufu“ oder auch Spirometrie genannt) ist es, den Funktionszustand der Atemwege und der Lungen möglichst genau zu erfassen. Kleinste Veränderungen in den Atemwegen können so festgestellt werden und helfen, Krankheiten bereits im Frühstadium zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Ebenfalls kann mit der Spirometrie ein durch körperliche Belastung ausgelöstes Asthma bronchiale diagnostiziert werden.

*Ultraschall der Bauchorgane (Abdomensonographie)
Feststellung von Auffälligkeiten an den Bauchorganen (Niere, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Blase, Prostata oder Gebärmutter, Bauchgefässen)

*Laboruntersuchung

Tauchtauglichkeit

Das Sporttauchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit, und die Zahl der Tauchanfänger wie auch der erfahrenen Taucher steigt weiterhin an. Um Tauchunfällen vorzubeugen, werden seit einiger Zeit regelmäßige medizinische Kontrollen empfohlen oder sogar vorgeschrieben.

Wie oft sollten Sie sich untersuchen lassen?
Das Untersuchungsintervall ist vom Lebensalter abhängig. Die GTÜM empfiehlt die Untersuchung:

  • alle 3 Jahre, wenn Sie unter 40 Jahre alt sind, bzw.
  • jedes Jahr, wenn Sie 40 Jahre oder älter sind.

Die Untersuchung umfasst:

  • Eine ausführliche Anamnese
  • Eine spezielle pulmonale, kardiale, neurologische Anamnese, sowie eine Anamnese auf Unfälle.
  • Gründliche körperliche Untersuchung
  • Otoskopie ( Inspektion von Gehörgang und Trommelfell)
  • Ruhe-EKG
  • Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung mit Aufzeichnung der Fluss-/Volumenkurve)
  • Beurteilung der Psyche

Zusätzl. ab dem 40. Lebensjahr:

  • Ergometrie mit Messung von Blutdruck und EKG unter Belastung
  • Ggf. Zusatzuntersuchungen (Labor, RÖ-Thorax)
  • Für Sporttaucher ist die kardiopulmonale Leistungsfähigkeit der entscheidende Beurteilungsfaktor, daher muss nach dem 40. Lebensjahr zur Beurteilung eine Ergometrie durchgeführt werden.

Aufgrund von Anamnese / Untersuchung können sich weitere (fakultative) Zusatzuntersuchungen ergeben wie Labor, Röntgen, Ultraschall etc. für deren Abrechnung der einfache Gebührensatz der GOÄ zugrunde gelegt wird.

Tauchtauglichkeit